Mediaentscheider surfen auf der Online-Welle

Donnerstag, 26. April 2007

Nur - oder immerhin - 9 Prozent der Mediaentscheider in Deutschland glauben, dass Zeitschriften letztlich von digitalen Medien verdrängt werden. Und von den übrigen 91 Prozent jener Marketing- und Agenturvertreter, in deren Augen Magazine auch in der digitalen Welt eine wichtige Rolle spielen werden, begründet die deutliche Mehrzahl (69 Prozent) diese Ansicht ganz pragmatisch: "Weil Zeitschriften überall genutzt werden können, etwa am Strand oder im Bett", heißt es in einer Studie der Bauer Media Akademie.

Was wird für die Mediennutzer in Zukunft wichtiger? Auch dazu äußern sich die 444 von Bauer Media befragten Experten aus Agenturen und Unternehmen. 80 Prozent von ihnen geben an, der jederzeit und überall leichte Zugriff auf die Inhalte werde eine entscheidende Rolle spielen. Angebote, die exakt auf die Interessen des Nutzers zugeschnitten sind, halten 62 Prozent der Mediaprofis für wichtig. 56 Prozent heben die Seriosität und Glaubwürdigkeit des Mediums hervor.

In den kommenden Jahren wird für die Planer bei ihrer Medienauswahl der Nachweis der Werbewirkung (67 Prozent Zustimmung) und eine hohe Zielgruppenaffinität ohne Streuverluste (65 Prozent) besonders wichtig sein. Gut die Hälfte der befragten Mediaplaner gesteht darüber hinaus redaktionellen Kooperationen, vernetzter Kommunikation und Dialogmöglichkeiten eine herausragende Stellung in der Zukunft zu. rp

Weitere Ergebnisse der Studie lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 17/2007, die am Donnerstag dieser Woche erscheint.
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