Mediaanalyse lässt die Hörfunker aufatmen

Mittwoch, 07. März 2001

Mit der zweiten Cati-Welle, deren Ergebnisse seit Mittwoch vorliegen, geht ein Aufatmen durch die Radiobranche. Denn die ersten vergleichbaren Zahlen seit dem Methodenwechsel der Hörfunk-Mediaanalyse weisen eine stabile Performance des Werbeträgers Radio aus.

Die tägliche Nutzung liegt fast konstant bei 81,6 Prozent, die Hördauer bei 220 Minuten. Die Zahlen sprechen für die Plausibilität der Methode, sagt Dieter K. Müller, AG.MA-Vorstand Radio. Entsprechend wenige Ausreißer gibt es bei den Einzelergebnissen: In Hessen büßt FFH 30.000 Hörer in der Durchschnittsstunde ein und kommt auf 670.000. Gegenspieler HR3 legt um 50.000 auf 370.000 Hörer zu. In NRW steigert sich Eins Live noch einmal auf 790.000 Hörer, und auch der Lokalfunk ist mit 1,37 Millionen Hörern weiter im Aufwind.

Im Osten sieht es weniger rosig aus: Energy Sachsen verliert die Hälfte seiner Hörer und bremst bei 50.000. Hit-Radio Antenne Sachsen kommt noch auf 180.000 Hörer (minus 60.000). Dafür macht Jump seinem Namen mit plus 70.000 Hörern wieder alle Ehre.
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