Media Brand Values untersucht Medienmarken in Europa

Mittwoch, 03. November 2004

Internationale Medien werden von europäischen Führungskräften positiver bewertet als die jeweils national verbreiteten Print-Produkte und TV-Sender. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Media Brand Values, die von BSB-Media und Objective Research durchgeführt wurde. So gab rund die Hälfte der Befragten aus neun europäischen Ländern an, dass internationale TV-Sender up to Date sind. Nationale Stationen wurden nur von rund einem Viertel der Probanden so bezeichnet. Internationale Print-Medien wurden von fast 40 Prozent als vertrauenswürdig angesehen, nationale Zeitungen und Zeitschriften nur von etwa einem Fünftel.

Das Prädikat "vertrauenswürdig" wurde der "Financial Times" von knapp der Hälfte der europäischen Elite verliehen. Ebenfalls gut schneiden Euronews und BBC World ab, denen 43 Prozent beziehungsweise 42 Prozent vertrauen würden. Als für die Arbeit hilfreich wurden vor allem die "Financial Times" (63 Prozent), "The Economist" (46 Prozent) sowie CNBC (47 Prozent) und Bloomberg TV (45 Prozent) bewertet.

Auftraggeber der Studie sind europäische Medien wie CNN, BBC World, "Business Week" und "Forbes" sowie Mediaagenturen wie Mindshare und OMD. Befragt wurden Personen, die eine Führungsposition bekleiden, über ein hohes Einkommen verfügen und häufig geschäftlich unterwegs sind. Media Brand Values basiert auf einer schriftlichen Befragung sowie einer detaillierteren Telefonbefragung und bezieht sich auf eine Grundgesamtheit von 1,4 Millionen Führungskräften in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, Holland, Schweden und der Schweiz. ra
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