McCann: Mobile Advertising muss spannender werden

Donnerstag, 28. Februar 2013
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Am häufigsten begegnen Nutzer von Smartphones und Tablets der mobilen Werbung in Form von Kurzmitteilungen. 48 Prozent der Anwender kennen diese eher langweiligen SMS. Der Wunsch von 63 Prozent: Die Mobilwerbung sollte unterhaltsamer werden. Das hat McCann Truth Central herausgefunden und gibt Werbungtreibenden und Netzwerkanbietern ein paar Grundsätze für die Umsetzung mit auf den Weg. Aus einer Studie der Forscher von McCann Erickson Worldgroup geht hervor, dass die Verbraucher durchaus offen für Mobilwerbung sind, wenn diese humorvoll und Nutzen stiftend daherkommt. Und sie erwarten im Verhältnis zur Werbung über andere Kanäle einen höheren Standard. Die Untersuchung führt zu "5 Ps", die für erfolgreiche Mobilwerbung grundlegend sind:
Personal: Die Menschen erwarten von den Marken, die Mobilwerbung betreiben, dass sie Bescheid wissen, mit wem sie es zu tun haben
Purposeful: Werbung lässt sich einfach abschalten - aber wenn sie wichtig für das tägliche Leben ist, ist es schwieriger, sie zu ignorieren
Private: Obwohl Leute bereit sind, einige Daten zu teilen, um personalisierte Werbung zu bekommen, müssen diese persönlichen Daten geschützt sein
Playful: Die mobilen Geräte dienen zum Spielen, zum Chatten, als Kamera und zu mehr. Die Menschen mögen es, wenn Werbung den Möglichkeiten gerecht wird
POW: Die Technologie ist jung. Der Langeweile-Faktor ist hoch. Menschen wollen begeistert werden.

Über diesen Aspekt hinaus deckt die Studie "The Truth About Connected You", für die McCann 9000 Konsumenten befragt hat, zehn „Mobil-Persönlichkeiten" auf. Der mit 15 Prozent weltweit am weitesten verbreitete Typ ist der "Mobile Maître-D". Er ist hyper-organisiert, möchte seine Geräte aber nicht allzu oft upgraden oder gar wechseln, weil er Routinen liebt. Unter http://www.truthprofiler.com/ können Interessierte online testen, zu welchem Mobile-Typ sie zählen. fo
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