"Max" präsentiert sich mit changierendem Cover

Freitag, 28. April 2006

Burdas Lifestylemagazin "Max" präsentiert sich seinen Abonennten in seiner aktuellen Ausgabe mit einem Lentikularcover. Darauf ist neben dem Heftcover die Anzeige des Kunden Puma zu sehen. Der Auftritt, der laut "Max"-Verlagsleiter Gunnar Scheuer einmalig in Deutschland ist, wurde zusammen mit Zenithmedia, Düsseldorf, und der Offenburger Burda-Druckerei realisiert. "Ein solch außergewöhnlicher Cover-Auftritt bedeutet eine hohe Koordination", erklärt Scheuer. "Daher kann diese Form wegen des extrem hohen technischen Aufwandes nur in Ausnahmefällen und in Teilauflagen wie hier für die ,Max'-Abonnenten umgesetzt werden." So stellt Scheuer zufolge das Timing bei der Umsetzung eine besondere Problematik dar. Scheuer: "Die Lentikularfolie wird von Hand auf den Umschlag aufkaschiert und das kostet natürlich Zeit und intensive Arbeitskraft, die die Kollegen in der Offenburger Druckerei geleistet haben."

Beim Lentikularcover wird nicht auf Papier, sondern auf Folie gedruckt. Diese Folie besteht aus einer Aneinanderreihung von stabförmigen Linsen, die es ermöglichen - je nach Blickwinkel - den Augen die getrennten Bildinformationen zur Verfügung zu stellen. Lentikulartechnik bedient sich unterschiedlicher Effekte, die für die Werbebotschaft genutzt werden kann. is

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