Marktforscher erwarten großes Potenzial für Video-on-Demand

Freitag, 07. September 2001

Der Markt für Video-on-Demand steht in Europa nach einer Studie der amerikanischen Unternehmensberatung Frost & Sullivan vor dem Durchbruch. Rund 2,5 Milliarden Euro Gesamtumsatz bei 8,5 Millionen Abonnenten erwartet das Unternehmen im Jahr 2006. Unter Video-on-Demand werden dabei Pay-per-View-Dienstleistungen von Filmen verstanden, die über Internet, TV-Kabelnetz oder Satellit auf einen PC oder einen Fernseher übertragen werden. Motor der Entwicklung sind laut Frost & Sullivan die sinkenden Kosten für Breitband-Technologien und Set-Top-Boxen.

Die großen Hollywood-Studios stellen sich in den USA ebenfalls auf eine positive Entwicklung ein: Die Konzerne Sony Pictures, Paramount Pictures, Universal Studios, Warner Bros. und Metro-Goldwyn-Mayer wollen ein Internet-Joint-Venture gründen, über das sich Kunden gegen eine Gebühr Filme herunterladen können. Zusätzlich will Disney mit dem australischen Medienkonzern News Corp zum Jahresanfang 2002 das Joint Venture Movies.com gründen, um ebenfalls Filme zu vertreiben.

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