Marke Razorfish kommt zurück nach Deutschland

Mittwoch, 22. Oktober 2008
Zurück in Deutschland: Razorfish
Zurück in Deutschland: Razorfish
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Razorfish Deutschland Onlinemarke AA Insolvenz Comeback Europa


Die Onlinemarke Razorfish feiert ihr Comeback in Deutschland. Fünf Jahre nach der Insolvenz der gleichnamigen Interactive-Agentur führt das US-amerikanische Network Avenue A/Razorfish (AA RF) den Namen hierzulande wieder ein. Hintergrund ist der neue Unternehmensauftritt von AA RF. Der Digitalmarketing-Spezialist, der 2004 aus der Fusion der Online-Mediaagentur Avenue A und der Interactive-Dienstleister Razorfish entstand, heißt künftig nur noch Razorfish. Somit findet das Kunstwort Eingang in die Namen der Tochterunternehmen in Europa und Asien. In Deutschland versieht die 2006 übernommene Agentur Neue Digitale ihren Namen mit dem Zusatz Razorfish. Das gleiche passiert mit der Marke Amnesia (Australien) und der Digitalsparte von Dentsu in Japan. Die chinesischen Standorte, die derzeit unter dem Namen E-Crusade laufen, werden noch in diesem Jahr in Razorfish umgetauft. In Frankreich bekommt Duke den Zusatz "a razorfish company". In Großbritannien wird - wie in den USA - einfach der Name Avenue A gestrichen.

"Wir wollen Razorfish zu einer sehr starken und anerkannten Marke in Europa machen", sagt Europachef Darin Brown, der seit Juni die Expansion des US-Networks auf dem Kontinent koordiniert. Im Fokus stehen Spanien, Italien, Skandinavien und Osteuropa. Entscheidend bei der Auswahl der Übernahmekandidaten sind weniger die jeweiligen Fachrichtungen, sondern vielmehr Gemeinsamkeiten in der Firmenkultur. "Wir wollen Agenturen kaufen, welche die gleiche digitale DNA haben", sagt der Kanadier. brö

Mehr zum Thema in HORIZONT 43/2008 vom 23. Oktober.
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