Marchfirst streicht weltweit 1000 Arbeitsplätze

Mittwoch, 15. November 2000

Die weltweite Dotcom-Krise greift immer stärker um sich: Auch Marchfirst, ein international tätiger amerikanischer Internet-Dienstleister, hat nun Entlassungen angekündigt. 1000 Arbeitsplätze, also ein Zehntel der gesamten Belegschaft, sollen demnächst wegfallen. Thomas Metz, President-Chief Operating Officer, erklärte, man habe sich mit den Neueinstellungen übernommen und habe nun unter dem Rückschlag in der Dotcom-Branche zu leiden, in der die Ausgaben für Werbung und Beratung weiter zurückgefahren würden. Durch die Streichungen will man insgesamt 100 Millionen Dollar im Jahr sparen. Welche Standorte wie stark von den Streichungen betroffen sind, wurde noch nicht bekannt gegeben. Marchfirst unterhält deutsche Dependancen in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Chemnitz und Unterschleissheim. Hier sind zurzeit 320 Mitarbeiter beschäftigt. Diese seien von den Kürzungen nicht betroffen, erklärte eine Unternehmenssprecherin.
Meist gelesen
stats