Manager trotz Hight-tech-Einsatz schlecht informiert

Donnerstag, 08. Oktober 1998

Die Mehrzahl aller Führungskräfte in deutschen Unternehmen fühlt sich trotz High-tech-Einsatz am Arbeitsplatz mit PC, Internet-Zugang und einem firmeninternen Computerberichtswesen schlecht informiert. Das ist das Fazit einer aktuellen Umfrage bei mehr als 200 Top-Managern deutscher Unternehmen, die der Münchner Softwarehersteller Sqribe Technologies GmbH durchgeführt hat. Weit über die Hälfte der befragten Führungskräfte treffen danach regelmäßig Fehlentscheidungen, weil notwendige Informationen aus dem eigenen Unternehmen fehlen oder veraltet sind. 77 Prozent der Manager sind überzeugt, daß sich wichtige Entscheidungen verzögern, weil sie nicht schnell genug an die Daten herankommen. Am größten seien die Defizite bei Kundeninformationen. So wünschen sich 56 Prozent der Topmanager einen genaueren Überblick über ihre Kunden. Eine Verbesserung des Informations-Defizits erhoffensich die Manager durch den Einsatz von Internet-Technologien. Dazu zählen in erster Linie firmeninterne Intranets, aber auch Extranets, an die neben dem eigenen Betrieb auch wichtige Kunden und Lieferanten angeschlossen sind. 38 Prozent der Unternehmen hat nach eigenem Bekunden den Zugang zum Internet bzw. zu Intranets und Extranets schon breitflächig am Arbeitsplatz eingeführt, 55 Prozent der Firmen sind mit dem Aufbau von Intranets und Extranets befaßt.
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