MGM bezweifelt Wirkung des Programmumfelds

Donnerstag, 09. Dezember 1999

Werbefilme mit Elementen wie Action, Anspannung und Anregung sind stabiler gegen Einflüsse der Programmumfelder als Spots, die etwa Harmonie, Ruhe oder Zufriedenheit ausstrahlen. Das ergab eine von der Ludwig-Maximilians-Universität München erarbeitete Inhaltsanalyse der Studie ad pro. Die im Auftrag der Mediagruppe München durchgeführte Studie untersucht seit 1995 in mehreren Wellen die Werbewirkung von konstant gehaltenen Spots in variablen Programmumfeldern. Doch auch wenn nach den Ergebnissen der Studie die Spotgestaltung ein wesentlich höheres Wirkungspotenzial als die Umfeldeinflüsse hat, warnt die MGM davor, die Programmumfelder bei der Mediaplanung zu ignorieren. So müsse berücksichtigt werden, dass verschiedene Umfelder unterschiedliche Zielgruppen erreichen.
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