MDS steigt bei der Frankfurter Rundschau ein

Dienstag, 18. Juli 2006

Die Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg (MDS) übernimmt 50 Prozent plus eine Stimme am Druck- und Verlagshaus Frankfurt ("Frankfurter Rundschau"). Die SPD-Medientochter DDVG wird als Gesellschafterin weiterhin 40 Prozent der Anteile halten. Die Frankfurter Karl-Gerold-Stiftung hält 10 Prozent an dem Verlagshaus. Die Übernahme der Anteile durch MDS kann nach der Genehmigung durch das Bundeskartellamt voraussichtlich im September erfolgen. Im April 2004 hatte die DDVG 90 Prozent der Geschäftsanteile erworben, um das Fortbestehen der "Frankfurter Rundschau" als überregionale Tageszeitung zu sichern. Um den Titel aus den roten Zahlen zu bringen, wurden nun weitere Sparmaßnahmen angekündigt. rol/stu

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