M. DuMont Schauberg zeigt sich über Verhalten von Holtzbrinck irritiert

Mittwoch, 02. November 2005

Das Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg (MDS) kritisiert öffentliche Äußerungen der Verlagsgruppe Holtzbrinck, denen zufolge die Kölner ihr Kaufinteresse am Berliner Verlag zu spät formuliert hätten. MDS zufolge habe es "seit deutlich mehr als einem Jahr intensive Gespräche mit Holtzbrinck über den Verkauf eines Berliner Verlags gegeben". Das entscheidende Kaufinteresse sei stets unstrittig gewesen. So hätten im Juni 2005 Finanzexperten beider Häuser gemeinsame Bewertungskriterien für den Berliner Verlag ermittelt. Der damalige Wert wurde vom Haus MDS auf eine Summe auf 168 Millionen Euro beziffert. "Bis zuletzt hat Holtzbrinck in Gesprächen mit unserem Haus den Eindruck vermittelt, dass MDS im Falle eines Verkaufs selbstverständlich und bevorzugt an Bietergesprächen teilnehmen würde", so der Verlag. Nachdem Holtzbrinck des öfteren bemerkte, MDS habe es versäumt ein Angebot abzugeben, hat der Kölner Verlag am 19. Oktober erneut ein modifiziertes Angebot von 175 Millionen Euro vorgelegt. is
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