M. DuMont Schauberg legt Ressorts von "FR" und "Berliner Zeitung" zusammen

Montag, 24. August 2009
Die "FR" rückt enger mit der "Berliner Zeitung" zusammen
Die "FR" rückt enger mit der "Berliner Zeitung" zusammen

Seit Bekanntwerden der Übernahme des Berliner Verlags durch M. DuMont Schauberg in Köln war klar, dass "Berliner Zeitung" und "Frankfurter Rundschau" (FR) enger verzahnt werden. Nun nehmen die Pläne konkrete Gestalt an: So soll der publizistische Beirat beschlossen haben, dass das Berliner Blatt sein Ressort Wissenschaft streicht und die Seiten künftig von der "FR" produziert werden. Die bisherigen Wissenschafts-Redakteure in der Hauptstadt sollen intern eine andere Aufgabe bekommen, die Ressortleiterin soll als leitende Redakteurin weiterbeschäftigt werden. Das Ressort Wirtschaft soll zwar weiterhin bestehen blieben, wird aber verstärkt von Autoren aus Frankfurt mit Beiträgen beliefert. Im Gegenzug soll die "Berliner Zeitung" für die anderen DuMont-Titel die Politik- und Medienberichterstattung weitestgehend übernehmen.

Sollte sich das Modell als erfolgreich erweisen, wollen die Verlagsmanager im kommenden Jahr über eine ähnliche Bündelung der Rubriken Sport, Feuilleton und Vermischtes diskutieren. Die Redakteure sollen die Veränderungen mit Ablehnung aufgenommen haben. In einem Brief an Chefredakteur Uwe Vorkötter sollen sie dies deutlich gemacht haben. Bislang war kein Verantwortlicher für eine Stellungnahme gegenüber HORIZONT.NET bereit. bn
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