M. DuMont Schauberg beteiligt Heinen-Verlag am Deal mit Mecom

Dienstag, 24. März 2009
Wird publizistischer Beirat des Presse- und Medienhauses Berlin: Konstantin Neven DuMont
Wird publizistischer Beirat des Presse- und Medienhauses Berlin: Konstantin Neven DuMont

Nachdem gestern die Hauptversammlung der britischen Mecom-Gruppe dem Verkauf der deutschen Aktivitäten zugestimmt hat, gibt der Kölner Verlag M. DuMont Schauberg Details zu seiner Strategie bekannt. So beteiligt sich der Heinen-Verlag in Köln mit 35 Prozent am PMB Presse- und Medienhaus Berlin (unter anderem "Berliner Zeitung", "Berliner Kurier", "Berliner Abendblatt" und "Hamburger Morgenpost", das Stadtmagazin "Tip" sowie die Netzeitung), das M. DuMont Schauberg (MDS) von Mecom übernommen hat. Operativ tätig wird MDS erst zum Ende des Monats, nachdem die Transaktion wirksam ist. Der publizistische Beirat des PMB Presse- und Medienhauses Berlin setzt sich aus drei Mitgliedern zusammen. Vorsitzender ist Konstantin Neven DuMont, Vorstand von MDS, darüber hinaus gehören Helmut Heinen und Peter Pauls, Redaktionsbeauftragter bei MDS, dem Gremium an. Im Verwaltungsrat sind Christian DuMont Schütte (Vorsitzender), Vorstand von MDS, Helmut Heinen und Heinz Kiegeland, ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg.

Die Beteiligung des Heinen-Verlages am PMB Presse- und Medienhaus Berlin steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt. Damit ist auch die Entsendung von Helmut Heinen in den publizistischen Beirat und den Verwaltungsrat erst nach dieser Entscheidung definitiv.

M. DuMont Schauberg und der Heinen-Verlag arbeiten bereits seit einigen Jahren zusammen. Die "Kölnische Rundschau", deren Herausgeber Helmut Heinen ist, erscheint ebenfalls im Verlag M. DuMont Schauberg. bn
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