Lokale Zeitungsverleger machen Druck beim Leistungsschutzrecht

Mittwoch, 09. Februar 2011
Inken Boyens
Inken Boyens

Die Zeitungsverlage fordern mehr Tempo in Sachen Leistungsschutzrecht. "Es wird allerhöchste Zeit, auch die von den deutschen Lokalzeitungen erbrachten
unternehmerischen Leistungen für Print- und elektronische Werke anzuerkennen.
Dafür muss die Ausarbeitung eines entsprechenden Leistungsschutzrechtes
beschleunigt werden, um schnellstmöglich zu einem sachgerechten Ergebnis zu
gelangen", forderte die Vorsitzende des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen, Inken Boyens, heute in Berlin. Nachdem sich bereits der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger mehrfach zu dem Thema geäußert haben, rückt sie die Perspektive der lokalen Verlage in den Mittelpunkt. Auch die Inhalte kleinerer und mittlerer Tageszeitungen seien nur mit hohem
finanziellen Aufwand zu realisieren. Für die Inanspruchnahme dieser Leistungen
müsse es einen entsprechenden Ausgleich geben. Dafür bedürfe es eines
umfassenden Schutzrechtes wie es für andere Branchen längst gelte.

Die Option, das Leistungsschutzrecht durch eine Verwertungsgesellschaft wahrzunehmen, wäre laut der VDL-Vorsitzenden im Sinne der deutschen Lokalzeitungen. bn
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