LfR-Direktor Schneider begrüßt Vorschlag von VPRT-Präsident Doetz

Donnerstag, 17. Dezember 1998

Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Rundfunk (LfR) Nordrhein-Westfalen, hat den Vorschlag von Jürgen Doetz, Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) überdie Aufgabenverteilung zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten begrüßt. Doetz hatte ein Moratorium zwischen den Privaten und Öffentlich-Rechtlichen vorgeschlagen: Letztere sollten auf weitere Expansionen verzichten und die Privaten dafür im Gegenzug ihre Klagen vor deutschen und europäischen Gerichtshöfen zurückziehen. Schneider sagte: "Dieser Vorstoß markiert eine substantielle Veränderung im dualen System und bringt hoffentlich das Ende von Wagenburg-Mentalitäten und von unproduktiven zeitraubenden Vorurteilen. Ich würde mir wünschen, daß diese Initiative auf Seiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf fruchtbaren Boden fällt."
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