LfK will 90 Prozent der DAB-Übertragungskosten finanzieren

Freitag, 12. März 1999

Der Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Würtemberg (LfK) plant, in diesem Jahr 90 Prozent der Übertragungskosten aller für das Digital-Radio in Baden-Württemberg lizenzierten Veranstalter zu übernehmen. Der Vorstand geht davon aus, daß dieses Förderkonzept für die Veranstalter im regionalisierten L-Band auch im Jahr 2000 aufrechterhalten werden kann. Bei der Förderung des landesweiten K-Bandes zeichnet sich hingegen eine Reduzierung der Förderquote auf 85 Prozent ab. Die Zukunft des digitalen Radios diskutierten zudem Programmacher, Designer und Vertreter der Elektronik-Industrie am 11. März auf dem World-DAB-Kongreß im Südwestrundfunk (SWR). Bernhard Hermann, SWR-Hörfunkdirektor, hat keinen Zweifel an der Durchsetzung des digitalen Radios. Er betonte jedoch, daß es auch Aufgabe der Programmacher sei, dafür zu sorgen, "daß es sich für unser Publikum lohnt, auf Digitalradio umzusteigen".
Meist gelesen
stats