Lesezirkel: Stabile Umsätze, 20 Prozent weniger Werbeeinnahmen

Donnerstag, 20. Mai 2010
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Wöchentlich lesen rund 11 Millionen Bundesbürger Zeitschriften des Lesezirkels. Das teilt der Verband Deutscher Lesezirkel mit. Basis sind die Erhebungen der Media-Analyse 2010/I. Die Reichweite des Lesezirkels zeigt demnach langfristig nur sehr geringe Schwankungen und liegt derzeit bei 17 Prozent. Der Umsatz lag im Jahr 2009 nahezu stabil bei 147,1 Millionen Euro und damit um 0,5 Prozent unter dem des Vorjahres. Bei den Werbeeinnahmen musste der Lesezirkel Einbußen von rund 20 Prozent hinnehmen.

Rund 140 selbständige Lesezirkelunternehmen beliefern ihre Kunden wöchentlich mit über 300 verschiedenen Titeln. Dabei zählen nicht nur Arztpraxen, Friseursalons oder Cafes zu den Abonnenten: Rund 55 Prozent der Leser sind Privathaushalte. Über 50 Prozent der Leser gehören zur Gruppe der zwischen 14- und 49-Jährigen, und 41 Prozent aller Leser leben in Haushalten mit einem Nettoeinkommen von mindestens 2.500 Euro.

„Viele Kunden schätzen zudem die persönliche Betreuung durch ihren Zusteller", sagt der Geschäftsführer des Verbandes Klaus Hemmerling. Zudem könnten durch das Mietsystem bis zu 60 Prozent der Kosten gegenüber dem Kauf gespart werden. se
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