Landgericht weist Urkundenklage von Weka gegen SV ab

Mittwoch, 02. Juli 2003

Im Schadenersatzprozess von Weka gegen den Süddeutschen Verlag (SV) hat das Landgericht Augsburg die Urkundenklage wegen Nichtstellung einer Kaufpreisbürgschaft abgewiesen. Das Hauptverfahren, in dem der SV auf 76,3 Millionen Euro Schadenersatz verklagt wird, wurde diesen Dienstag jedoch erst eröffnet. Ursprünglich wollte der Münchner Konzern die Weka-Zeitschriftengruppe (unter anderem "PC Magazin", "Markt+Technik") übernehmen.

Im Januar 2002 machte der Süddeutsche Verlag Hüthig Fachinformation dann jedoch mit der Begründung, die Auflagen des Bundeskartellamts nicht fristgerecht erfüllen zu können, einen Rückzieher. Die Wettbewerbshüter hatten gefordert, dass sich der SV bei einer Übernahme von den Titeln "Elektronik-Journal" und "Elektronik Industrie" trennen soll. Weka wirft dem SV daher treuwidriges Verhalten vor. Eine schriftliche Begründung für die Abweisung der Urkundenklage liegt noch nicht vor. Weka behält sich eine Berufung vor. sch
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