Landesmedienanstalten verlängern Frist für DAB Plus

Dienstag, 03. August 2010
Die Medienhüter haben die Frist für die DAB-Interessenten verlängert
Die Medienhüter haben die Frist für die DAB-Interessenten verlängert

Radiosender und der Sendenetzbetreiber Media Broadcast bekommen mehr Zeit, um sich über die Aufteilung der Sendekapazitäten im digitalen Radiostandard DAB plus zu einigen. Darauf haben sich Direktoren der Landesmedienanstalten bei ihrer jüngsten Sitzung geeinigt. "Damit reagieren wir auf die konstruktiven Gespräche, die die Partner miteinander führen", sagt Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Ursprünglich hatte die ZAK den Sendern und Media Broadcast eine Frist bis zum 22. Juli gesetzt. Die Verträge sind Grundlage für die Entscheidung der ZAK über die Aufteilung der bundesweiten Übertragungskapazitäten.

Bislang haben nur die öffentlich-rechtliuchen Programme Deutschlandradio, Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und D-Radio Wissen ihre Frequenzen sicher. Für die übrigen Kapazitäten hatten sich unter anderem Regiocast Digital (90elf), die Radiokette Energy und Walt Disney (Radio Disney) beworben. Die Gesamtheit der digitalen Programme muss nach den Vorgaben der Medienhüter die "Vielfalt der Meinungen und Angebote" widerspiegeln. Das Digitalradio DAB plus soll im Jahr 2011 starten. dh
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