LAE 2005: Der Spiegel überholt Focus

Dienstag, 28. Juni 2005

Nach zwei Jahren liegt jetzt wieder eine neue Leseranalyse Entscheidungsträger vor: die LAE 2005. Sie weist in den Gesamtreichweite für die drei aktuellen Magazine durchweg Reichweitenverluste aus. Mit 27,7 Prozent Lesern pro Ausgabe (2003: 28,7 Prozent) schnappt der "Spiegel" dem "Focus" allerdings die Führungsposition weg. Der Burda-Titel kommt auf eine Reichweite von 26,9 Prozent (2003: 30,9 Prozent), der "Stern" erreicht 20,6 Prozent (24,6 Prozent).

Aufgrund einiger Veränderungen in der Methodik sind die Ergebnisse zur Vorgänger-LAE nach Angaben von Marktforscher Uwe Czaia allerdings nur bedingt möglich (erstmals wurde die persönlich-mündliche CAPI-Befragung durch Telefoninterviews CATI ergänzt). Bei den Wirtschaftstiteln liegt "Capital" mit 12 Prozent an der Spitze, gefolgt von "Wirtschaftswoche" (10,6 Prozent) und "Manager Magazin" (10,5 Prozent).

Bemerkenswert ist dabei der Zuwachs der "WiWo", die gegenüber 2003 nochmal 52.000 Leser dazu gewinnen konnte. Bei den Tageszeitungen platziert sich das "Handelsblatt" mit einer Gesamtreichweite von 12,6 Prozent an der Spitze, vor "FAZ" (11,5 Prozent), "Welt am Sonntag" (10 Prozent) und "Süddeutscher Zeitung" (9,7 Prozent). nr
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