LA MED: Deutsches Ärzteblatt bleibt an der Spitze

Freitag, 22. August 2008
Coverausschnitt der aktuellen Ausgabe des "Deutschen Ärzteblattes" (Nr. 34/35)
Coverausschnitt der aktuellen Ausgabe des "Deutschen Ärzteblattes" (Nr. 34/35)
Themenseiten zu diesem Artikel:

Deutschland Informationsquelle TNS Infratest


Das "Deutsche Ärzteblatt" bleibt laut LA MED 2008 die wichtigste Informationsquelle für die niedergelassenen Ärzte in Deutschland. Mit einer Reichweite von 72,4 Prozent Leser pro Ausgabe (LpA) bei den Allgemeinmedizinern, Praktikern und Internisten hält die Zeitung ihre Vorjahres-Reichweite stabil. Danach folgen die "Medical Tribune" mit einer Reichweite von 60,6 Prozent und - mit nahezu gleichen Reichweiten - die medizinischen Fachtitel "Arzt & Wirtschaft" (54,2) und "Ärztliches Journal Reise & Medizin" (53,8).

Für die LA MED API-Studie wurden 1000 repräsentativ ausgewählte niedergelassene Allgemeinärzte, Praktiker und Internisten persönlich und mündlich von den Marktforschungsinstituten TNS Infratest und Research International im Auftrag der der Arbeitsgemeinschaft LA MED befragt. Diese Gruppe repräsentiert ein Zielgruppen- Potenzial von 65.650 Ärztinnen und Ärzten in Deutschland. Untersucht wurden 100 Zeitschriften von insgesamt 30 Verlagen. Erstmals war die IVW-Auflagenprüfung Voraussetzung für die Teilnahme an der Facharzt-Befragung.

Die Studie zeigt, dass Fachzeitschriften weiterhin das Informationsmedium Nummer eins für die Mediziner sind, gefolgt von Tagungen/Kongressen und Pharmareferenten. Bemerkenswert: Das Internet nutzt dagegen nur jeder Zweite als Informationsquelle.
Meist gelesen
stats