Kunstmagazin Art gibt Online-Heftarchiv frei

Freitag, 31. August 2007
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Das Gruner + Jahr-Kunstmagazin "Art" setzt sich ehrgeizige Wachstumsziele. Zum einen möchte Chefredakteur Tim Sommer die Reichweite des Web-Auftritts von derzeit 210.000 Page Impressions auf rund 2 Millionen im Jahr 2010 steigern. Dies soll vor allem der aktuelle Relaunch des Internetauftritts bewirken (Agentur: Boros, Wuppertal). Neu sind tägliche News und Berichte, der Zugriff aufs Heftarchiv und eine erweiterte Ausstellungssuche. Die Nutzung all dessen ist kostenlos, sogar die Online-Volltextsuche im Heftarchiv - ein Novum bei G+J. Ziel ist die Steigerung des Traffics auch mittels Suchmaschinenoptimierung, um neue junge Zielgruppen anzusprechen und das Web-Werbegeschäft in Schwung zu bringen. Im Herbst soll eine Community mit virtuellen Galerien die Verbindung zwischen "Art", seinen Lesern sowie Künstlern verstärken.

Zum anderen steht 2008 der Ausbau der gedruckten Produktpalette an, zunächst mit einer Kalenderedition. Später sollen Sonderhefte, Line-Extensions und eventuell Bücher hinzukommen. "Diese Produkte für eine sehr spitze Zielgruppe sollen höherpreisig und noch länger am Kiosk präsent sein", sagt "Art"-Verlagsleiter Axel Wüstmann. Schon der Monatstitel ist mit einem Copypreis von 8 Euro nicht gerade billig. "Art" verkaufte zuletzt 69.704 Hefte (IVW II/2007), das sind über 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. rp



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