Krisenresistent: Sinner Schrader wächst um 35 Prozent

Donnerstag, 15. Januar 2009
Matthias Schrader
Matthias Schrader

Na bitte, geht doch. Allem Krisengerede zum Trotz hat die Interactive-Agentur Sinner Schrader ihre Geschäftszahlen im ersten Quartal 2008/2009 erneut gesteigert. Die Hamburger legten beim Bruttoumsatz im Vorjahresvergleich um 35 Prozent auf 7,3 Millionen Euro zu. Der Nettoumsatz verbesserte sich um 37 Prozent auf 5,6 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITA) stieg um 67 Prozent auf 500.000 Euro. Die operative Marge beträgt brutto 7,7 Prozent und netto 10 Prozent. Das sind 1,5 beziehungsweise 1,8 Prozentpunkte mehr als im ersten Quartal 2007/2008. Großen Anteil an der positiven Entwicklung hatte die neue Tochtergesellschaft Spot-Media. Die Hamburger Agentur erwirtschaftete einen Bruttoumsatz in Höhe von etwa einer Million Euro und trug damit mehr als die Hälfte zum Bruttoumsatzwachstum von 1,9 Millionen Euro bei.

Das Konzernergebnis liegt mit 400.000 Euro gut 29 Prozent über dem Vorjahreswert. Dagegen reduzierten sich die liquiden Mittel um 400.000 Euro auf 8,6 Millionen Euro. Ein weiterer Wermutstropfen ist die Tatsache, dass sich die Auftragsdynamik mehr als halbierte: Der Auftragseingang lag im ersten Quartal lediglich um 13,5 Prozent über dem Vorjahreswert nach 30 Prozent in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2007/2008.

Für das Gesamtjahr sieht Sinner Schrader aber weiterhin Wachstumschancen. "Die Wachstumsraten des ersten Quartals sind angesichts der konjunkturellen Schwierigkeiten nicht auf das Gesamtjahr zu übertragen", teilte das Unternehmen mit. brö
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