Kostenpflichtige Spiegel-Angebote kommen diese Woche

Donnerstag, 14. Februar 2002

Bereits ab kommenden Samstag will der "Spiegel" auf seiner Hompage ein kostenpflichtiges Angebot testen. Die Titelgeschichten der montags erscheinenden Printausgabe können somit erstmals am 16. Februar gegen eine Gebühr von 50 Cent abgerufen werden. Die übrigen Inhalte sind weiterhin kostenfrei. Wie der "Spiegel" haben unter anderem auch "Focus", "Manager Magazin", "Süddeutsche Zeitung" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" Bezahldienste im Netz angekündigt oder bereits umgesetzt.

Mit dem neuen Angebot des "Spiegel" trete man in eine "Erkundungs- und Erprobungsphase" ein, sagt Thomas Göbler, Vorstand von Spiegelnet. Es gehe zunächst darum, Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Als nächster Schritt sei geplant, das "Spiegel"-Archiv kostenpflichtig anzubieten. Die Haupteinnahmequelle bleibe aber weiterhin die Werbung.
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