Konstantin Neven DuMont: "Mit Immobilien hat man mehr Erfolgserlebnisse"

Donnerstag, 23. Mai 2013
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Konstantin Neven DuMont hat ein neues Steckenpferd: Der Medienunternehmer und Sohn von Verleger Alfred Neven DuMont investiert seit einiger Zeit verstärkt in Immobilien. Im Gegensatz zum Mediengeschäft habe man in dieser Branche mehr Erfolgserlebnisse.
Bereits während seiner Zeit im Vorstand der väterlichen Verlagsgruppe habe er angefangen, in Immobilien und Immobilienfonds zu investieren, verriet Neven DuMont im Interview mit der "Immobilien Zeitung", allerdings zunächst mit eher überschaubarem Erfolg. Von dem Geld, das er in zwei Fonds gesteckt habe, habe er bis zum heutigen Tage "keinen Cent gesehen". Aktuell besitze er "einige Ein-, Zwei- und Dreifamilienhäuser, Gewerbegrundstücke sowie ein Geschäftshaus" und will weiter in Immobilien investieren.

In erster Linie mache es "unglaublich viel Spaß", sich mit Immobilien zu beschäftigen. "Allen voran ist es ein guter Kontrast zu meinem erlernten Beruf. Als Medienunternehmer geht man einer geistigen Arbeit in Wort und Bild nach. Immobilien dagegen sind was Physisches, etwas, was man anfassen, verändern und entstehen lassen kann. Außerdem hat man - so doof das klingen mag - mit Immobilien mehr Erfolgserlebnisse", bekennt DuMont. Seine Zeit in der Verlagswelt habe er dagegen vor allem als "ständigen Kampf gegen die negative Entwicklung der Branche" erlebt. "Der Schritt zur Immobilienwirtschaft zeigt, dass ich auf etwas ganz Solides setze und dass ich bodenständig bin."

Falls sich nicht noch der WDR meldet, bei dem sich DuMont als neuer Intendant beworben hat: "Bis Juli soll es einen Entschluss geben. Das Problem ist aber, dass sich die verschiedenen Fraktionen beim WDR nicht einig sind. Das ist eine hochpolitische Angelegenheit. Wenn sie mich nehmen, freue ich mich, wenn nicht, dann geht die Welt auch nicht unter." dh

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