Kommunikationsverbände einigen sich auf Standard für Ad-Reporting

Dienstag, 10. November 1998

Die Medienverbände Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Deutscher Multimedia-Verband (DMMV), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) haben sich auf eine Empfehlung zum "Ad-Reporting" geeinigt. Mit dem standardisierten Leistungsbericht über eine Online-Werbekampagne soll im Bereich der Online-Werbung die Kommunikation zwischen Werbeträgern und werbungtreibender Wirtschaft vereinfacht werden. "Die Empfehlung gilt ab sofort", so VDZ-Geschäftsführer Holger Busch. Danach dokumentiert künftig ein standardisierter Bericht die jeweils erbrachte Leistung des Werbeträgers. Das Ad-Reporting beinhaltet unter anderem Angaben über die im Kampagnenzeitraum pro Belegungseinheit und Werbemotiv erzielte Werbeträgerleistung. Die standardisierte Empfehlung kann auf den jeweiligen Websites der Verbände abgerufen werden, etwa unter http://www.bdzv.de oder http://www.dmmv.de.
Noch bestehende Differenzen zwischen dem DMMV und den Medienverbänden um die Erfassung einer Werbemittelkontaktgröße (Ad-Impression versus Ad-Request) - siehe Debatte in HORIZONT.NET - sollen jetzt am runden Tisch gelöst werden. "Wir wollen auch bei diesem Thema eine einvernehmliche Lösung erzielen", so Busch.
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