Kommunen beraten über Privatisierung der Deutschen Städte Medien

Donnerstag, 17. Oktober 2002

Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet wollen die kommunalen Anteilseigner der Deutsche Städte-Medien (DSM) bei ihrer heutigen Sitzung über die Strategie für die Teilprivatisierung des Außenwerbers entscheiden. Ein Gutachten zu Vor- und Nachteilen eines Verkaufs von Anteilen an einen privaten Investor soll den Kommunen bei der Entscheidung behilflich sein. Offen ist vor allem, ob die Anteile insgesamt aufgestockt werden oder ob sich Eigner von Anteilen zu Gunsten eines privaten Investors trennen.

Die Stadt Frankfurt besitzt mit 25,98 Prozent den größten Anteil an der DSM, an der insgesamt 28 Kommunen beteiligt sind. Die endgültige Entscheidung über die Zukunft von DSM soll am 25. Oktober bei einer Aufsichtsratssitzung gefällt werden. Der Wert des Unternehmens wird auf 400 bis 500 Millionen Euro geschätzt.
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