Kommission erlaubt Kirch-Einstieg bei Pro Sieben

Freitag, 28. Januar 2000

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration in den Medien (KEK) hat die Übernahme der Pro Sieben Media durch die Kirch-Gruppe für unbedenklich erklärt. Kirch-Media hält jetzt 58,4 Prozent der stimmberechtigten Anteile, die Rewe Beteiligungsholding 41,6 Prozent. Thomas Kirch, der seine Stamm-Aktien in die Kirch-Media eingebracht hat, tauschte seine Beteiligung gegen 7,31 Prozent der Anteile an Kirch Media. Wie die KEK mitteilte, bestehe derzeit nicht die Gefahr der Entstehung vorherrschender Meinungsmacht. Die Programme von Leo und Thomas Kirch wurden schon vor der gesellschaftsrechtlichen Veränderung zusammengerechnet, weshalb keine Neubewertung vorgenommen wurde. Derzeit erreichen die Kirch-Programme Sat 1, DSF, Pro Sieben, Kabel 1 und Premiere World einen Marktanteil von 27 Prozent und liegen damit unter dem Grenzwert von 30 Prozent, ab dem vorherrschende Meinungsmacht angenommen wird.
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