Könneker gibt neue Marschroute für "Spektrum der Wissenschaft" vor

Montag, 13. Dezember 2010
Carsten Könneker wird Chefredakteur bei "Spektrum der Wissenschaft" ...
Carsten Könneker wird Chefredakteur bei "Spektrum der Wissenschaft" ...

Das Wissenschaftsmagazin "Spektrum der Wissenschaft" startet mit veränderter Chefredaktion und neuem Layout in das Jahr 2011. Carsten Könneker übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar die Stelle von Reinhard Breuer als Chefredakteur. Der Wechsel wird sich dann auch im Magazin selbst bemerkbar machen. Inhaltlich will Könneker die Stärken des Hefts weiter herausarbeiten, ein klares, übersichtliches Layout soll dem Leser schnellere Orientierung schaffen. Bereits seit über 30 Jahren widmet sich "Spektrum der Wissenschaft" der wissenschaftlichen Forschung und aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich. Das Medium Zeitschrift sei für diese Art von Berichterstattung ideal, da sie genügend Platz für hintergründige Informationen gibt und nicht so stark an das tagesaktuelle Geschehen gebunden ist, sagt Könneker.

Deshalb möchte er das Profil der Zeitschrift schärfen und ihre Qualitäten hervorheben: "Der Plan für das Heft lautet, das bewährte redaktionelle Alleinstellungsmerkmal neu zum Glänzen zu bringen: Bei uns schreiben die internationalen Top-Wissenschaftler allgemein verständlich über wegweisende Forschung und neue Technologien, die Otto Normalverbraucher erst Jahre oder Jahrzehnte später zu Bewusstsein dringen werden." Ein neu strukturiertes Layout gehört außerdem zum Plan: Infokästen zu Beginn der Artikel sollen eine schnelle inhaltliche Einordnung des Textes ermöglichen, ein zweispaltiges Layout führt durch den Text und ein weiterer Kasten zum Schluss bietet weiterführende Informationen zum Thema.

Mit dem Relaunch der Printausgabe geht auch eine Grunderneuerung der Homepage einher. Hier liegt der Schwerpunkt dann auf dem tagesaktuellen Geschehen und auf Meinungen zu wissenschaftlichen Forschungen. Außerdem ist geplant, das Blogportal SciLogs.de weiter auszubauen - auch international. Könneker: "Die Marschroute für die Zukunft lautet: Wir werden weiter diversifizieren, vor allem auch im digitalen Bereich, aber nicht nur." hor
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