Kölner Gratiszeitungsoffensive beschert Schibsted Ordnungsgeld

Mittwoch, 02. Februar 2000

Im Streit um die Kölner Gratiszeitung "20 Minuten Köln" hat Herausgeber Schibsted einen weiteren Rückschlag erlitten. Auf Antrag des Axel-Springer-Verlags hat das Berliner Landgericht dem norwegischen Konzern ein Ordnungsgeld in Höhe von 200.000 Mark auferlegt. Schibsted war durch Einstweilige Verfügung am 17. Dezember untersagt worden, "unter dem Titel ‚20 Minuten Köln' und/oder einem anderen Titel ein montags bis freitags erscheinendes Presseerzeugnis mit überregionalen und regionalen Nachrichten unentgeltlich zu verbreiten und/oder abgeben zu lassen", hieß es vom Axel-Springer-Verlag. Da Schibsted die Gratiszeitung ungeachtet der Einstweiligen Verfügung bis Anfang Januar weiter verbreitet hatte, sei ein Ordnungsgeld in dieser Höhe nach Ansicht des Landgerichts gerechtfertigt.
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