Klambt: Edel-Frauenmagazin "Flair" wird Mode- und Wohntitel / Start im August

Mittwoch, 18. Januar 2012
In Deutschland soll "Flair" als Mode- und Wohnmagazin punkten
In Deutschland soll "Flair" als Mode- und Wohnmagazin punkten

Überraschung zum Jahresanfang: "Flair" kommt nach Deutschland - aber anders als gedacht. Doch der Reihe nach. Im Oktober hatte HORIZONT berichtet, dass die Mediengruppe Klambt aufs Parkett der monatlichen Hochglanzhefte drängt und mit dem italienischen Verlagshaus Mondadori über eine Deutschland-Lizenz der dortigen Mode- und Lifestyle-Frauenzeitschrift "Flair" verhandelt. Nun ist man sich einig: Klambt-Verleger Lars Joachim Rose kündigt als Startheft die September-Ausgabe an, die Mitte August erscheinen soll. Doch in Deutschland wird "Flair" anders aussehen als in Italien und auch in Österreich, wo der Wiener Verlag Ahead Media die Lizenz hält. Hierzulande wird "Flair" eine Mischung aus Mode- und Wohnmagazin. "Alle modebegeisterten Frauen interessieren sich auch für Interieur", sagt Rose im Gespräch mit HORIZONT. Eigene Leserforschung habe einen deutlichen Bedarf für ein solches Magazin mit "Fashion & Home" (Untertitel) ermittelt. Auch im Werbemarkt wittert Rose Nachfrage - nicht nur von jenen Modemarken, die auch Wohnaccessoire-Kollektionen verkaufen, sondern auch von der üblichen Anzeigenklientel.

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Welche weiteren Gründe sieht Rose für das Mischmodell? Welche Rolle spielen G+J und deren neues Wohn- und Modeheft "Couch" bei der Entwicklung von "Flair"? Wann erwartet Rose den Break-even? Mehr dazu lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 3/2012, die am Donnerstag, 19. Januar erscheint.

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Langfristig peilt Rose eine verkaufte Auflage von 100.000 Heften an, gedruckt werden zu Anfang bis zu 200.000 Stück. Etwa 220 Seiten dick soll "Flair" werden, davon gewünscht 50 Seiten Anzeigen (Listenpreis: 19.500 Euro). Der Copypreis soll im ersten Erscheinungsjahr zwischen 3,50 und 4 Euro liegen. 23 feste Redakteursstellen sollen am Standort Hamburg entstehen. Chefredakteur wird Klaus Dahm, zuvor Gründungs-Chef von "OK" und "Grazia" in Deutschland. Seit Anfang 2011 trägt er bei Klambt den Titel Editorial Director und bastelt seitdem mit Hochdruck am Heft. Im Sommer wurde ein Dummy gedruckt und getestet. rp
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