Kirch verdoppelt den Einsatz für die Bundesligarechte

Dienstag, 02. Mai 2000

750 Millionen Mark pro Saison zahlt die Kirch-Gruppe in den nächsten vier Jahren für die Übertragungsrechte der Bundesliga – im ausgelaufenen Vertrag waren es gerade mal 330 Millionen Mark gewesen. In einem überraschenden Schachzug hatte Leo Kirch persönlich sein ursprüngliches Angebot von 600 Millionen Mark noch einmal aufgestockt, um sich gegen den Hauptkonkurrenten Kinowelt durchsetzen zu können. Außerdem hat Kirch eingewilligt, die Vereine an den zusätzlichen Gewinnen aus den Pay-per-View-Übertragungen zu beteiligen. Aber auch der DFB musste Kompromisse eingehen. Ursprünglich wollten die Fußballmanager nur eine wesentlich kürzere Laufzeit aushandeln, um mittelfristig die Pay-TV-Vermarktung der Bundesliga selbst zu übernehmen. Außerdem umfasst der Rechtedeal neben den Pay- und Free-TV-Rechten auch die internationale Vermarktung und die Übertragungsrechte im Internet. So wird auf der Website Sport1, ein Zusammenschluss der Sites von DSF, der Sportsendung "Run" und "Sport-Bild", über die Spiele berichtet.
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