Kirch-Einfluß bei Sat 1 soll beschränkt bleiben

Donnerstag, 09. Juli 1998

Das Bundeskartellamt wird die geplante Übernahme der 15prozentigen Sat-1-Beteiligung des Holtzbrinck-Konzerns durch die Münchener Kirch-Gruppe vorerst nicht genehmigen, berichtet die "Berliner Zeitung". Die Begründung: Aufgrund der geplanten Aufstockung der Anteile am Pay-TV-Sender Premiere von25 auf 50 Prozent sei eine marktbeherrschende Stellung zu befürchten. Die Kirch-Gruppe hält derzeit 43 Prozent an Sat 1. Der Springer-Verlag ist mit einer 40-Prozent-Beteiligung der weitere Hauptgesellschafter von Sat 1.
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