Kennedy-Tod: Betroffene Websurfer stürmen ins Netz

Montag, 19. Juli 1999

Wie geschockt und bestürzt die Amerikaner über den Tod von John F. Kennedy Jr. sind, zeigt der Ansturm auf die Informationsdienste und Diskussionsforen im Internet. So meldete der weltgrößte Online-Dienst AOL, daß Zehntausende von Messages eingelaufen seien - ein Aufkommen, das seit dem tödlichen Autounfall von Lady Diana im Herbst 1997 nicht mehr erreicht wurde. "Die Chat-Räume sind voll", so AOL-Sprecherin Regina Lewis. Danach erschienen jede Minute rund 60 Nachrichten zum Kennedy-Unfall in den AOL-Diskussionsforen, nach dem Tod von Diana waren es minütlich 100 Messages. John F. Kennedy Jr. war am Wochenende mit seinem Privatflugzeug ins Meer gestürzt und zunächst als vermißt gemeldet worden. Mit an Bord waren seine Frau Carolyn Bessette sowie ihre Schwester Lauren. Nach einer bislang vergeblichen Suche nach den Opfern wurde die drei Insassen inzwischen für tot erklärt.
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