Kein Scheingeschäft der Kirch-Gruppe

Dienstag, 20. Januar 1998

In der Abschlußverfügung der Bezirksanwaltschaft Zürich, die den Schweizer Anwälten der Kirch-Gruppe heute zuging, wird der Vorwurf, das Münchner Medienunternehmen habe vor acht Jahren in der Schweiz Filmrechte als bloßes Scheingeschäft verkauft, entkräftet. Darin heißt es: "Der Anfangsverdacht der Staatsanwaltschaft München, bei der MH Medienhandels AG handle es sich um eine blose Sitzgesellschaft, hat sich nicht bestätigt. ... Anhaltspunkte dafür, daß es sich beim Filmankauf von der Taurus um ein bloßes Scheingeschäft handeln könnte oder die MH über die technische Koordination hinaus Weisungen von der Taurus oder von Dr. Leo Kirch empfangen hätte, bestehen nicht." .
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