Kaufda kooperiert mit Ebay Kleinanzeigen

Donnerstag, 17. November 2011
-
-

Der Prospektdienst Kaufda ist eine Partnerschaft mit Ebay Kleinanzeigen eingegangen. Die Prospekte, die Kaufda bereit stellt, sind nun auch auf dem Kleinanzeigenportal von Ebay zugänglich. Die mit den Clicks generierten Erlöse teilen sich die Partner. "Inhaltlich passen wir sehr gut zusammen", sagt Kaufda-CEO Christian Gaiser. Nutzer, die auf Ebay Kleinanzeigen in den Rubriken stöbern, finden dort auch ein kleines Kaufda, über das sie Prospekte aus ihrer Region öffnen können. „Wir können die Besucher regional ausgesteuert erreichen", sagt Gaiser. Die Nutzer werden jedoch nicht zu Kaufda weitergeleitet, sondern bleiben auf der Ebay-Seite - ein Verfahren, das bei den Partnern von Kaufda gut ankommt. Rund 100 Unternehmen, darunter T-Online und Bild.de, kooperieren bereits mit dem Prospektportal.

Für die Händler, die ihre Prospekte via Kaufda verbreiten lassen, ist das Modell interessant, weil der Traffic steigt. Verglichen mit den Millionen Haushalten, die Aldi & Co via Prospektverteilung und -auslage erreichen, ist die Onlinereichweite noch gering. Die Kooperation mit Ebay ist für Gaiser daher ein wichtiger Schritt, um voran zu kommen.

Um das Portal beim Endkunden, aber auch bei potenziellen Partnern bekannter zu machen, startete Kaufda diese Woche auch eine Anzeigenkampagne. Sie soll das Portal zudem von den Nachahmern wie Mein Prospekt (WAZ) und Marktjagd (Gelbe Seiten) abgrenzen. Die Motive werden in Axel-Springer-Medien „Bild" und „Bild am Sonntag" zu sehen sein. Springer ist im März als Anchorinvestor bei Kaufda eingestiegen und greift dem 2010 gegründeten Start-up unter die Arme. Die Kampagnenstrategie stammt von Ex-Meta-Design-Manager Marcus Oltmanns, die Kreation von Römer Wildberger in Berlin.

2012 will Gaiser dann richtig loslegen und nicht nur die „Marktführerschaft in Deutschland zementieren", sondern auch ins Ausland expandieren. Frankreich und die zehn größten Werbemärkte weltweit hat er dabei im Blick. „Wir müssen schnell sein", sagt Gaiser mit Blick auf die Copycats, die schon in Italien, Spanien und Russland gestartet sind. pap
Meist gelesen
stats