Kaufangebote für das DSF liegen vor

Donnerstag, 03. April 2003

Für das Deutsche Sportfernsehen (DSF), dem letzten, zum Verkauf stehenden Teil der insolventen Kirch Media, liegen drei verbindliche Kaufangebote vor. Ein Bieterkonsortium aus Karstadt-Quelle, EM-TV und dem Schweizer Hans-Dieter Cleven soll das höchste Gebot von rund 30 Millionen Euro abgegeben haben. Die skandinavische Modern Times Group will angeblich zwischen 10 und 15 Millionen Euro für DSF bezahlen. Zudem ist auch der TV-Kanal Eurosport, der zum französischen Sender TF 1 gehört, mit im Rennen.

Der Wert des Sportsenders wird auf rund 20 Millionen Euro geschätzt. Die 36 Profi-Vereine der ersten und zweiten Bundesliga sind offenbar nicht mehr an einer 25-prozentigen Beteiligung am DSF über die Deutsche Fußball-Liga (DFL) interessiert. Davon geht die Schweizer Gesellschaft Infront aus, die sich aus dem Bieterwettbewerb um das DSF zurückgezogen hat, nun aber 17,5 Millionen Euro - das sind 5 Millionen Euro mehr las bisher - für die Übertragungsrechte der 2. Bundesliga vom DSF fordert. sch
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