Kartellamt stellt Verfahren gegen IP Deutschland ein

Donnerstag, 14. Oktober 1999

Das Kartellverfahren gegen IP Deutschland wegen des Verdachts wettbewerbsbeschränkender Absprachen ist eingestellt. Der TV-Vermarkter hatte am 11. Juni seine Kunden über die Wiedereinführung des disproportionalen Preismodells informiert. Wenige Tage später hatten auch Sat 1 und die Media-Gruppe München (MGM) den Umstieg auf disproportionale Werbepreise mitgeteilt. Daraufhin ermittelte das Bundeskartellamt, ob hier eine wettbewerbsbeschränkende Absprache getroffen wurde. Zur Einstellung des Verfahrens sagte Dr. Walter Neuhauser, Geschäftsführer IP Deutschland: "Wir haben nichts anderes erwartet, weil es zu keinem Zeitpunkt Absprachen mit unseren Mitbewerbern gegeben hat."
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