Kartellamt nickt Verkauf der "Saarbrücker Zeitung" ab

Montag, 29. Oktober 2012
Karl Hans Arnold, Chef der Rheinischen Post, kann im Saarland los legen
Karl Hans Arnold, Chef der Rheinischen Post, kann im Saarland los legen

Jetzt ist es amtlich: Die Rheinische Post Mediengruppe darf sich mehrheitlich an der Saarbrücker Zeitungsgruppe beteiligen. Das Bundeskartellamt hat den Deal genehmigt, durch den mit 800 Millionen Euro Umsatz eines der größten regionalen Medienhäuser in Deutschland entsteht. Zur Saarbrücker Gruppe gehören neben der "Saarbrücker Zeitung" auch der "Trierische Volksfreund", der "Pfälzische Merkur" in Zweibrücken und die "Lausitzer Rundschau" in Cottbus sowie eine Beteiligung an der Saarländischen Wochenblatt Verlagsgesellschaft. Besondere Bedeutung misst die Rheinische Post zudem den wachstumsstarken, in Luxemburg ansässigen Tochterunternehmen Euroscript bei, das als Übersetzungs- und Dokumentationsdienstleister einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro beisteuert.

Verkäufer ist die Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar (GSB). Die politiknahe GSB hatte im Mai diesen Jahres weitere Anteile an der Saarbrücker Zeitungsgruppe von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck übernommen. Sie hält weiterhin einen Minderheitsanteil von 28 Prozent, die Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft 15 Prozent. kl
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