Kapitalerhöhung bringt Premiere weniger Geld als erwartet

Mittwoch, 19. September 2007
Will Investoren überzeugen: Michael Börnicke
Will Investoren überzeugen: Michael Börnicke

Der Bezahlsender Premiere will im Rahmen seiner Kapitalerhöhung 14,06 Millionen Aktien ausgeben. Den Bezugspreis hat der Pay-TV-Kanal auf 12,50 Euro pro Aktie festgesetzt. Das ist deutlich weniger als der derzeitige Kurs. Dieser lag am Mittwoch gegen 16 Uhr bei 14,90 Euro. Premiere sammelt damit am Kapitalmarkt 176 Millionen Euro ein. Ursprünglich hatte der Sender auf bis zu 250 Millionen Euro gehofft. Der neue Premiere-Vorstand Michael Börnicke sprach von einer positiven Resonanz der Investoren. "Wir rechnen mit einer hohen Akzeptanz der Kapitalerhöhung", so Börnicke. Premiere-Aktionäre können die neuen Aktien noch bis zum 24. September zeichnen.

Mit dem Geld rüstet sich der Bezahlsender für den wahrscheinlich ab Herbst anstehenden Bieterwettstreit um die TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga. Dabei geht es um drei Spielzeiten ab der Saison 2009/10. bn

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