Kabelverband wehrt sich gegen Mitbestimmung von ARD und ZDF

Donnerstag, 04. März 2004

Der deutsche Kabelverband weist die Forderung der öffentlich-rechtlichen Sender nach Mitsprache bei der Einführung digitaler Kabelangebote und Empfangsgeräte zurück. "Eine Bevormundung des Zuschauers durch technische und politische Vorgaben der TV-sender lehnen wir ab", sagt Rüttger Keienburg, Präsident des deutschen Kabelverbands, der die Interessen von Kabel Deutschland, Kabel Baden-Württemberg, Iesy und Ish vertritt.

ARD und ZDF hatten die Vereinbarung über die digitale Einspeisung ihrer Programme gekündigt, weil sie sich bei Programmführung und Receivertechnologie benachteiligt fühlen. Keienburg: "Die Kabelnetzbetreiber haben sich verpflichtet, die interaktiven MHP-Dienste von ARD und ZDF weiter einzuspeisen, wollen aber die Entscheidung für oder gegen den Kauf der teuren MHP-Geräte dem Zuschauer überlassen." he
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