Kabel-Insolvenz: SinnerSchrader will Agenturteile kaufen

Dienstag, 03. Juli 2001
Will bei Kabel einsteigen: Sinner-Schrader-Chef Matthias Schrader
Will bei Kabel einsteigen: Sinner-Schrader-Chef Matthias Schrader
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Sinnerschrader Matthias Schrader Insolvenz Agenturteil


Einen Tag nach dem Insolvenz-Antrag von Kabel New Media (KNM) treten die ersten Kaufinteressenten auf den Plan. Die Hamburger Internet-Agentur SinnerSchrader ist bereit, Teile von KNM zu übernehmen. Die Gespräche über den Verkauf einzelner Geschäftsbereiche von KNM an SinnerSchrader sollen beginnen, sobald der Insolvenzverwalter bestellt ist, sagt SinnerSchrader-CEO Matthias Schrader.

Da sich SinnerSchrader im vergangenen Jahr bei Investitionen zurückgehalten hat, stehen dem Unternehmen rund 60 Millionen Mark liquide Mittel zur Verfügung, "die wir aber natürlich nicht komplett ausgeben wollen", so Schrader. Nach Aussage von Schrader sei man nur am KNM-Kernbereich interessiert, nicht aber beispielsweise an den ausländischen Tochtergesellschaften.

Mit einem Umsatz von rund 24 Millionen Mark im Jahr 2000 steht die börsennotierte SinnerSchrader im Ranking der Internet-Agenturen auf Rang 15. Kerngeschäft von SinnerSchrader ist die Entwicklung von E-Commerce-Anwendungen.
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