Kabel-Eins-Chef Hörner peilt 6-Prozent-Marke an

Freitag, 30. Januar 2009
Will aufholen: Kabel-Eins-Boss Jürgen Hörner
Will aufholen: Kabel-Eins-Boss Jürgen Hörner

Mit Eigenproduktionen und Crime-Serien will Kabel Eins seine Position im Zuschauermarkt ausbauen und nimmt mittelfristig die 6-Prozent-Marke ins Visier. Im vergangenen Jahr kam der Sender aus der Pro Sieben Sat 1-Gruppe auf einen Marktanteil von 5,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. „Wir wollen die Reichweite steigern", kündigte Jürgen Hörner, seit 1. Januar 2009 Chef des Münchener Senders, im Rahmen der Agenturtour in Frankfurt an. Zu den Highlights des Jahres gehört die Crime-Serie „Eleventh Hour" von Jery Bruckheimer, die im Herbst starten soll und die seit Oktober 2008 im US-Fernsehen läuft. Auch die Anwaltsserie „Justice: Nicht schuldig" läuft in Deutschland erstmals bei Kabel Eins. Die Mystery-Serie  „Ghost Whisperer" startet am 27. Februar mit neuen Folgen, „Medium" als Free-TV-Premiere. Zurück bei Kabel Eins ist „Cold Case", ebenfalls mit einer neuen Staffel.

Hörner erhofft sich neue Impulse von mehreren Eigenproduktionen. Sonntags dreht sich ab 1. März alles um Familien. In „Schluss mit Hotel Mama!" werfen Eltern ihre Nesthocker aus dem Haus, die dann den Weg in die Selbstständigkeit finden sollen. In „Die strengsten Eltern der Welt" geht es für verzogene Kinder zu Gastfamilien in die Fremde. Weitere Eigenproduktionen sind „Mein Mann, sein Hobby und ich" sowie „Der Immobilienfürst". In der Dokutainment-Serie möbelt Karl Heinz Richard Fürst von Sayn-Wittgenstein Immobilien auf und hilft bei deren Verkauf.

Außerdem setzt Kabel Eins ím Frühjahr auf die Event-Doku „Der Durschschnittsdeutsche". Im Mai dreht sich alles um 25 Jahre „Star Trek" sowie den neuen Kinofilm und im Juli kommt das Special „Aufbruch ins All - 40 Jahre Mondlandung". Spielfilme wie „Gangs of New York" und „Mystic River" komplettieren das Programm. pap
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