Kabel Deutschland verliert Kabelkunden

Mittwoch, 28. Februar 2007

Kabel Deutschland (KDG) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2006/2007 Kabelkunden verloren. Das Geschäft mit Telefon- und Internetanschlüssen legt dagegen zu. Die Zahl der Kabelanschlusskunden ging um 119.000 auf aktuell 9,47 Millionen zurück. Bei den Telefon- und Internetanschlüssen stieg die Zahl der so genannten RGUs (Revenue Generating Units) dagegen auf 267.000. "Durch die Produkte Kabel Internet und Kabel Phone können wir den leichten Rückgang bei den Kabelanschlusskunden, den wir erwartet hatten, mehr als kompensieren", sagt Christof Wahl, Sprecher der Geschäftsführung von Kabel Deutschland. Auch bei den digitalen Programmmpaketen kann KDG steigende Kundenzahlen vorweisen: Hier erhöhte sich die Zahl der Abonnenten auf 660.000 (2005/2006: 401.000).

Der Gesamtumsatz stieg in den ersten drei Quartalen um 8 Prozent auf 813,2 Millionen Euro. Das EBITDA ging auf 290,0 Millionen Euro zurück (2005/2006: 309,2 Millionen). Dieser Rückgang resultiert laut KDG aus dem beschleunigten Netzausbau und Akquisitionsaufwendungen für Neukunden. Das Nettoergebnis fiel mit mit einem Minus von 26,8 Millionen Euro negativ aus. dh

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