Kabel Deutschland mit rückläufigem Ergebnis

Dienstag, 15. Februar 2005

Kabel Deutschland (KDG) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres, das am 31. März 2005 endet, einen Umsatz von 804,9 Millionen erwirtschaftet - ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Das operative EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) betrug 296,9 Millionen Euro, im Vergleich zu 301,4 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. "Wir sind mit dem operativen Ergebnis in den ersten neun Monaten zufrieden und erwarten eine vergleichbare Entwicklung für das gesamte Geschäftsjahr zum Ende März 2005", meint Roland Steindorf, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Bei der Zahl der Kunden für die verschiedenen Produkte konnte Kabel Deutschland Zuwächse verzeichnen: Die Anzahl der Kabelanschlüsse lag Ende Dezember 2004 bei gut 9,7 Millionen, ein Anstieg um 105.000 Anschlüsse im Vergleich zum Vorjahreswert. Rund 175.000 dieser Kunden hatten Ende Dezember 2004 eines oder mehrere der digitalen Programmpakete von Kabel Deutschland abonniert. Das bedeutet einen Zuwachs von 110.000 Abonnenten innerhalb von 12 Monaten. Für Kabel Digital Home, das im Herbst 2004 gestartete Programmpaket mit 31 Kanälen aus verschiedenen Genres, und Kabel Digital Basic hatten sich etwa 75.000 Kunden entschieden.

Aktuell beläuft sich die Zahl der Kabel Digital Abonnenten auf 200.000. Außerdem einigte sich die KDG mit ewt und KMS, zwei Kabelnetzbetreibern der Netzebene 4, über die Vermarktung seiner digitalen Programmpakete. Durch diese Einigung können zusätzlich 680.000 Fernsehhaushalte die Produkte von Kabel Deutschland buchen. nr
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