Jürgen Emig muss dem HR 1,1 Millionen zahlen

Donnerstag, 14. April 2011
Jürgen Emig
Jürgen Emig

Jürgen Emig, Ex-Sportchef des Hessischen Rundfunks (HR), ist Mittwoch vom Arbeitsgericht Frankfurt zu einer Zahlung von 1,1 Millionen Euro Schadensersatz an seinen ehemaligen Arbeitsgeber verurteilt worden. Schon 2008 war er wegen Untreue und Bestechlichkeit zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden, die er derzeit verbüßt. Emig hatte zwischen 2001 und 2004 Gelder von Sponsoren und Veranstaltern in eine private Firma gesteckt, anstatt sie für das Programm des HR einzusetzen. Diese Gelder soll Emig nun zurückzahlen. Gegen das Urteil können sowohl er wie auch der hr Berufung einlegen. Allerdings ist der HR mit dem Urteil zufrieden. "Damit ist ein weiteres Mal klar geworden, dass der HR Opfer war und nicht Täter", sagt HR-Intendant Helmut Reitze: "Emig hat durch sein Fehlverhalten dem HR und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt großen Schaden zugefügt." hor
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