"Journalistischer Think Tank": Medienportal Vocer geht an den Start

Mittwoch, 01. Februar 2012
Die Startseite von Vocer.org
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Das Non-Profit-Portal "Vocer - Medien.Kritik.Debatte" hat nach einer viermonatigen Testphase offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Das Projekt hat die Zielsetzung, die digitale Medienrevolution zu begleiten und die damit verbundenen sozialen und kulturellen Folgen kritisch zu analysieren, sagt Initiator und Gründungsherausgeber Stephan Weichert. Das Portal wird ausschließlich durch Spenden getragen und hat einen Sitz in Hamburg und München. Zu den Förderern gehören Stiftungen, die Bundeszentrale für Politische Bildung und private Spender. Herausgegeben wird Vocer vom gemeinnützigen Verein für Medien- und Journalismuskritik, der sich laut Selbstdarstellung für die Vernetzung von medienkritik und journalistische Nachwuchsförderung engagiert. Weichert, im Hauptberuf Journalistik-Professor an der privaten Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg, führt das Web-Magazin zusammen mit einem aktiven Herausgebergremium. Diesem gehören noch Alexander von Streit, neuer Chefredakteur des Technologiemagazins "Wired", der Medienforscher Leif Kramp von der Universität Bremen, der innenpolitische NDR-Redakteur Robert Bongen, Iris Ockenfels, Redakteurin des NDR-Medienmagazins Zapp sowie die in Seattle lebende Medienjournalistin Ulrike Langer an.

Auf dem Portal finden sich Beiträge von Autoren wie Süddeutsche.de-Chef Stefan Plöchinger, dem Leiter der Deutschen Journalistenschule Jörg Sadrozinski, Spiegel Online-Ressortleiter Christian Stöcker und Jetz.de-Redaktionsleiter Dirk von Gehlen. Kolumnen kommen unter anderem vom ehemaligen NDR-Chefreporter Christoph Lütgert. Die Mischung macht's, versichert von Streit: "Vocer ist nicht nur aktuelles Forum für Medienkritik, sondern auch journalistischer Think Tank." ire
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