Josef Depenbrock wird Chefredakteur der "Berliner Zeitung"

Montag, 29. Mai 2006
Mopo-Chef Depenbrock wechselt in die Hauptstadt
Mopo-Chef Depenbrock wechselt in die Hauptstadt

Die Nachfolge von Uwe Vorkötter als Chefredakteur der "Berliner Zeitung" ist geregelt. Den Posten übernimmt Josef Depenbrock, bislang Chefredakteur und Geschäftsführer der "Hamburger Morgenpost" ("Mopo"), mit sofortiger Wirkung. Depenbrock, 44, wird in Zukunft neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur der "Berliner Zeitung" in der Geschäftsführung der BV Deutsche Zeitungsholding für die redaktionellen Belange der Gruppe zuständig sein. Außerdem wird er gemeinsam mit Hans Barlach als Herausgeber der "Mopo" fungieren. Die Nachfolge für die Positionen des Chefredakteurs und Geschäftsführers bei der "Hamburger Morgenpost" werde "zeitnah geregelt", teile die Holding mit.

Depenbrock arbeitete sieben Jahre bei den "Westfälischen Nachrichten". Anschließend ging er, nach einer kurzen Station bei "Bild", in die Hauptstadt zum "Berliner Kurier" - zunächst als Produktionschef, anschließend als Chef vom Dienst. Danach wurde Depenbrock Chefredakteur des Anlegermagazins "Cash", zuletzt auch als Geschäftsführer. Dieselbe Funktion übte er 2004 bis 2005 bei "TV Today" aus, bevor der Titel an Burda verkauft wurde. Seit 2000 war Depenbrock Chefredakteur und Geschäftsführer der "Hamburger Morgenpost".

Depenbrock-Vorgänger Vorkötter wechselt, wie gemeldet, als Chefredakteur zur "Frankfurter Rundschau". Die BV Deutsche Zeitungsholding wurde im Oktober 2005 im Zusammenhang mit dem Erwerb des Berliner Verlages ("Berliner Zeitung", "Berliner Kurier", "Tip") gegründet. Im Januar 2006 wurde auch "Hamburger Morgenpost" erworben. An der Holding sind die Finanzinvestoren Veronis Suhler Stevenson und Mecom Group sowie Gerd Schulte-Hillen und weitere Manager beteiligt. rp



Meist gelesen
stats