Jeder Dritte will möglichst viele EM-Spiele sehen

Mittwoch, 06. Juni 2012
Die Euro 2012 wird ARD und ZDF voraussichtlich wieder Top-Zuschauerzahlen bescheren
Die Euro 2012 wird ARD und ZDF voraussichtlich wieder Top-Zuschauerzahlen bescheren
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Turnier UEFA ARD ZDF IfD Volksmund Fußball-Europameisterschaft



Am Freitag startet die Uefa Euro 2012, im Volksmund auch Fußball-Europameisterschaft genannt. Unabhängig von der korrekten Bezeichnung des Turniers können ARD und ZDF auch in diesem Jahr wieder mit Top-Einschaltquoten rechnen. Jeder dritte Zuschauer hat sich vorgenommen, so viele Spiele wie möglich im Fernsehen zu verfolgen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach hervor. Zwischen 2002 und 2006 war der entsprechende Anteil mit 20 bis 28 Prozent deutlich niedriger. Die Meinungsforscher vom Bodensee führen das gestiegene Interesse vor allem auf das gute Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei den letzten großen Turnieren zurück.

Wenig überraschend: Bei den Männern ist das Interesse an der Euro 2012 deutlich stärker ausgeprägt als bei Frauen: Mehr als jeder zweite Mann (52 Prozent) will so viele Spiele wie möglich verfolgen, bei den Frauen liegt der entsprechende Anteil lediglich bei 16 Prozent.

Der deutschen Nationalelf werden dabei so gute Chancen auf den Titel eingeräumt wie schon lange nicht mehr: Jeder vierte Befragte tippt, dass Deutschland Europameister wird, weitere 39 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die deutsche Elf mindestens das Halbfnale erreicht. Mit einem Ausscheiden bereits in der Vorrunde rechnet kaum jemand (1 Prozent), auch von einem Aus im Viertelfinale gehen nur 2 Prozent der Befragten aus.

Bei der Frage, ob die Ukraine wegen der Menschenrechtsverletzungen in dem Land ein geeigneter Austragungsort ist, gehen die Meinungen dagegen weit auseinander: Mit 39 Prozent sind zwar die meisten Befragten der Meinung, das Land solle die EM nicht austragen dürfen, immerhin 31 Prozent haben mit der Ukraine als Gastgeberland dagegen kein Problem. Fast ebenso viele (30 Prozent) haben überhaupt keine dezidierte Meinung zu der Ukraine. dh
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